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Quarnbek_36  12.08.13  09:56  Seite 30





                                                 30                              GRUNDSCHULE


                                                 Abschied von Ute Eigenbrod

                                                 Unsere langjährige Schulleiterin Ute Eigenbrod geht am
                                                 31.7.13 in den Ruhestand. 16 Jahre hat sie die Geschicke der
                                                 Grundschule Strohbrück, mittlerweile Regenbogenschule,
                                                 geleitet. Seit 3 Jahren ist die Schule mit dem Standort Mels-
                                                 dorf eine organisatorische Einheit. Was zeichnete Ute Eigen-
                                                 brod aus?
                                                                                                     Ute Eigenbrod
                                                 Ute Eigenbrod war eine Schulleiterin, die die Nähe zu allen
                                                 am Schulleben Beteiligten suchte und genoss. Als Vorgesetz-
                                                 te war sie den Kolleginnen gegenüber äußerst tolerant; jede
                                                 Kollegin wurde mit ihren Interessen und pädagogischen Ab-
                                                 sichten anerkannt und wertgeschätzt.
                                                 Den Kindern gegenüber war sie liebevoll und ausgesprochen
                                                 selten über irgendetwas verärgert. Sie versuchte immer, alle
                                                 Verhaltensweisen zu verstehen.
                                                 Eltern trat Ute Eigenbrod sehr offen und vertrauensvoll
                                                 gegenüber. Sie hatte Freude daran, gemeinsam mit den Eltern
                                                 etwas für die Kinder zu erreichen. Es entstanden viele freund -
                                                 schaftliche Beziehungen.
                                                 Mit der Gemeinde war sie eng im Gespräch und versuchte,
                                                 auch bei Unstimmigkeiten alle mit ins Boot zu holen. Sie
              Ein Dankeschön der Strohbrücker Eltern                                                 Sabine Simon, stellv. Schulleiterin
                                                 führte unzählige Gespräche und lud immer wieder an den
                                                 runden Tisch, um gemeinsam Dinge auf den Weg zu bringen.
                                                 Kurzum, Ute Eigenbrod war eine Schulleiterin mit einem Be-
                                                 dürfnis nach Harmonie. Und das ist auch gut so: Denn über-
                                                 all, wo viele Menschen miteinander etwas bewirken wollen,
                                                 ist eine positive Grundstimmung enorm wichtig. Dafür sagen
                                                 wir schon einmal „DANKE, Ute!“
                                                 In ihren unzähligen Funktionen als Studienleiterin, Schul-
                                                 waldbeauftragte des Kreises, Mitarbeiterin des Projektes
                                                   lebenslanges Lernen u.v.m hat sie sehr viel für unsere Schu-
                                                 le erreicht. So wird der kleine Schulwald als Lernort genutzt.
                                                 Die Schulgarten-Arbeit wurde von vielen Kindern sehr ge-
                                                 schätzt. Und es ist einfach schön, wenn Vormittage oder
                                                 Klassenfeste durch selbst gebackenes Brot und Pizzen ver-
              Nach der Fahrt mit dem Trecker     edelt werden. Wir haben es ihr zu verdanken, dass unsere  Dr. Detlef Ufert, Amtsvorsteher
                                                 Schule ein Ort des Wohlfühlens ist!
                                                 Trotz ihrer unendlich vielen Vertretungsstunden an beiden
                                                 Standorten kam selten eine Klagewort. Ute Eigenbrod war
                                                 unglaublich beständig.  Auch in den Zeiten persönlicher
                                                 Schicksalsschläge war sie immer präsent. Für all das haben
                                                 sich die Kinder und Kolleginnen mit einem bunten Pro-
                                                 gramm am 20.6.13 in der Sporthalle Strohbrück bedankt.
                                                 Schon früh morgens wurde sie von den Elternvertretern, als
                                                 Gartenzwerge verkleidet, auf ihrem Schulweg abgefangen
                                                 und mit dem nostalgischen Trecker Karl-Heinz Hagges zwi-
                                                 schen Strohbrück und Melsdorf „kutschiert“. Am darauffol-
                                                 genden Tag wurde sie nachmittags von allen Kolleginnen und
                                                 Mit arbeitern im geschmückten Schulbus zu Hause abgeholt.
                                                 Herr Günther übernahm die bewilligte Fahrt der Gemeinde
              Begrüßungslied der Kinder                                                              Anne Dube, Schulrätin
                                                 und wir suchten gemeinsam ihre erste Schule in Hohen -
              Abschiedslied für Ute Eigenbrod    westedt auf. Dort wartete ein älterer Kollege mit einigen Aus-
              nach einem Text von Karl-Heinz Reimer
                                                 zügen aus der Schulchronik, um ihren Anfang aufzuzeigen.
                                                 Anschließend luden wir sie zum Essen ein und auch die
                                                 Rück fahrt war lustig und gesellig. So blieb keine Zeit für Trä-
                                                 nen – wir haben diesen schweren Abschied locker gestaltet
                                                 und sagen noch einmal: DANKE! Alles Gute und eine wun-
                                                 derschöne Zeit zum Genießen aller neuen Vorhaben …
                                                 Im Namen des Kollegiums
                                                                   Text: Sabine Simon, Fotos: Horst Kay


                                                                                                     Karl Schilke, IPN
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