Quarnbek 48

40 Hundepfoten im Winter richtig schützen Der Pflege der Hundepfoten hat im Winter eine ganz beson- dere Bedeutung, denn die Pfötchen sind extremen Schwan- kungen zwischen Wohnungs- und Außentemperaturen aus- gesetzt. Doch nicht nur kalte Temperaturen und Nässe ma- chen unseren Vierbeinern zu schaffen. Schnee, Split, festgefrorener Schneematsch und besonders Streusalz sind aggressiv zu den empfindlichen Hundepfoten und können für kleine Risse in den Ballen sorgen. Dringt Streusalz in die Risse ein, kann es zu schmerzhaften Entzün- dungen kommen. Zuhause entzieht das getrocknete Salz der Haut Feuchtigkeit, was wiederum weitere Risse fördert und ein Ausheilen der Wunde verhindert. So entsteht ein schmerzhafter Kreislauf. Entzündungen vorbeugen Im Winter ist das Säubern der Pfoten nach jedem Spazier- gang besonders wichtig. Dabei reicht es oftmals, jede Pfote kurz in lauwarmes Wasser zu tauchen und dabei mit den Fin- gern durch den Zwischenzehenbereich zu streichen um Salz, Split und Eisklumpen aus der empfindlichen Falte zwischen den Zehenballen zu entfernen. Waschen Sie die Hundepfoten nach dem Spaziergang nicht, wird Ihr Hund sie sich sehr wahrscheinlich sauber lecken und dabei einiges an Streusalz aufnehmen! Langhaarigen Hunden erleichtern Sie die Spaziergänge im Schnee sehr, wenn Sie Ihnen das Fell zwischen den Ballen vorsichtig mit einer abgerundeten Schere kürzen. So können sich keine schmerzhaften Schneeklümpchen mehr verfangen. Neben Hundeschuhen schützt Eincremen die Hundepfoten nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor Streu- salz, Schnee und Eis. Durch fetthaltige Cremes können sich Schnee, Salz und Eis nicht so leicht im Fell zwischen den Zehen festsetzen und die Haut reizen. Wenn die Hundepfoten bereits rissig sind Bei rissigen Pfötchen kann eine Wund- und Heilsalbe mit Kamillen- oder Ringelblumenextrakten besonders hilfreich sein, denn sie schützen nicht nur sondern wirken zudem ent- zündungshemmend. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie ausschließlich rei- ne Naturprodukte wie Hirschtalg oder Melkfett aus rein- pflanzlichen Fetten verwenden, da der Hund sich mit aller Wahrscheinlichkeit die Pfötchen nach dem Eincremen lecken wird! Ist der Hund einmal an das Ritual nach dem Spazieren ge- wöhnt, geht die Reinigung und Pflege schnell von der Hand und die Pfötchen bleiben geschmeidig und belastbar. Es gibt auch spezielle Pflegeprodukte für Hundepfoten. Sie dienen entweder mehr zum Schutz (z.B. Pfotenwachs und Pfotenschuhe) oder mehr zur Pflege (z.B. Pfotenbalsam und Pfotenöl). Übrigens, bei Frost ist es oft sinnvoller mehrere kleine Hun- derunden, als täglich eine große Runde zu drehen. Bei kür- zeren Spaziergängen sind die Hundepfoten nicht zu lange der Kälte ausgesetzt und können sich zwischendurch regenerie- ren. Text: Anja Haas, Fotos: Fotolia Hat Ihr Hund Probleme mit den Gelenken, oder leidet unter Rückenschmerzen? Dann müssen Sie handeln. Vereinbaren Sie einen Termin! Mobile Tierheilpraxis Anja Haas Ich biete folgende Therapieformen: x Dorn Therapie x Breuss Massagen x klass. Massagetechniken x Blutegeltherapie x Homöopathie und Schüssler Salze Die Untersuchungen finden in der gewohnten Umgebung des Tieres statt. Tel.: 0173 l 8817248 oder 04340 l 4046470 Mail: web@tierheilpraktiker-haas.de www.tierheilpraktiker-haas.de

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